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Aktuelle Projekte und Vorhaben


Kongresse


Lernen vom Nachbarn
Fünf Kongresse seit 2001

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Kontakte über die Grenze sind lebenswichtig, gerade im Euregio-Zusammenhang. Das gilt auf allen Ebenen, auch im Schulwesen. Eine aktive Kooperation zwischen der HAN Nijmegen und Greco Kleve führte seit November 2001 - im Europäischen Sprachenjahr – zu einem ersten rundum gelungenen Kongress, auf dem LehrerInnen von beiden Seiten der Grenze zusammen gebracht wurden. Am 8. Dezember 2004 fand in der Wasserburg Rindern auf ausdrückliche Bitten der Teilnehmer und Workshopleiter des ersten Kongresses hin ein gleichfalls sehr erfolgreicher und mit über 180 Teilnehmern sehr gut besuchter zweiter Kongress statt: "Sprache ohne Grenzen".

Beide Kongresse wurden ermöglicht durch den Einsatz von vor allem der HAN mit personeller Unterstützung seitens Greco (und mit Kofinanzierung der Nederlandse Taalunie, des Goethe-Instituts Amsterdam). Beide Kongresse bis jetzt haben den Bedarf nach einer Art von (eu)regionalem Expertenzentrum für Grenzlanddidaktik, Austauschprojekte und Praktikumsangebote, angebunden an die Hochschule von Arnhem und Nijmegen (HAN) auf niederländischer und Greco auf deutscher Seite, richtig sichtbar gemacht.

Im Rahmen eines Interreg IIIA Projektes folgte ein Kongressreihe von 3 Kongressen in den Niederlanden und in Deutschland (Berg en Dal und Kleve).

Mehr dazu finden Sie auf der
Website des Projektes

Grenzlanddidaktik


Projekt Grenzlanddidaktik
Kooperation mit der Taalunie

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Für Niederländisch als Fremdsprache im deutschen Grenzgebiet bestehen seit Jahrzehnten zahlreiche Konzepte in Bezug auf die besonderen Möglichkeiten, die von Lehrkräften entworfen, durchgeführt und weiterentwickelt wurden. Das dadurch entstandene Wissen ist in verschiedenen Veranstaltung zwar weiter transportiert worden, was aber nie systematisch gesammelt und dokumentiert wurde. Unter Umständen besteht somit die Gefahr, dass Traditionen und Kompetenzen ungenutzt in Vergessenheit geraten.
Verschärft wird dieses Problem durch die Tatsache, dass keine deutsche Fachdidaktik für Niederländisch – und damit auch keine Didaktik der Nachbarsprache - fixiert ist.

Noch kaum rezipiert wurden Überlegungen und praktische Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen, wie sie sowohl im Südwesten als auch im Osten Deutschlands bestehen.

Wesentliche Aufgabe des Projekts ist die Sammlung von relevanten Forschungsergebnissen und vor allem praktischen Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen, besonders unter dem Aspekt der Nachbarsprachendidaktik. Die Ergebnisse sind zu „clustern“ und dahingehend zu untersuchen, inwiefern die vorliegenden Erfahrungen für eine Weiterentwicklung einer Grenzlanddidaktik Niederländisch zu nutzen sind. Ein weiteres Ziel wird es sein, stärker als bisher geschehen, die vorhandenen Aktivitäten in diesem Bereich zu vernetzen.


Schulinnovation


Schulinnovation durch internationale Kooperation EUregio-Schulen

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Ziele des geplanten Projektes:
  • Erweiterung des Netzwerkes kooperierender Schulen und Förderung der Nachhaltigkeit von Schulpartnerschaften
  • Produktentwicklung mit Bezug auf euregionale Kompetenzen
  • Zusammenarbeit in der Lehrerausbildung
  • Begleitung der Schulen
  • Vorbereitung auf das Arbeiten über die Grenze
  • grenzüberschreitende Praktika
  • Entwicklung eines Konzeptes „EUregiolehrer“ und einer Masterausbildung

Eine EUregio-Schule ist eine Schule, die
  • bilingual unterrichtet
  • mit einer Partnerschule i Nachbarland zusammenarbeitet
  • EUregio-Lehrer beschäftigt
  • Schülern die Möglichkeit ein „EUregio-Schüler“ zu werden

Ein EUregio-Lehrer
  • beherrscht die Sprache des Nachbarlandes auf Niveau B2
  • hat die Ausbildung zum EUregio-Lehrer absolviert

Ein EUregio-Schüler
  • beherrscht die Sprache des Nachbarlandes auf Niveau B1
  • hat ein Praktikum im Nachbarland absolviert

Projektannehmer:
  • Expertis Onderwijsadviseurs
  • Hogeschool Edith Stein